Use Case: Truck Arrival Journey am Logistik- oder Produktionsstandort

Kommunikation mit Microsoft Teams & ROGER365.io

Beteiligte Rollen

Szenario

Lkw‑Ankunftsprozesse in Logistik, Supply Chain & Automotive

Ein Produktions- oder Logistikstandort empfängt täglich Fahrzeuge mit Material, Bauteilen oder sonstigen Lieferungen. Damit Anlieferungen sicher, planbar und effizient abgewickelt werden können, wird der gesamte Ablauf von der Vorankündigung bis zur Einfahrt, Entladung und Abmeldung strukturiert gesteuert.

Die Kommunikation erfolgt zwischen Spedition, Lkw-Fahrer, Leitstelle/Gate-Agent, Werklogistik und Wareneingang.

Beschreibung

Digitale Abwicklung der Truck Arrival Journey

Vor einer Lieferung wird die Ankunft des Lkw angekündigt. Der Standort erhält dadurch vorab Informationen zu Lieferung, Zeitfenster und Zielbereich.

Wenn der Lkw am Werk eintrifft, meldet sich der Fahrer telefonisch oder über einen definierten Kommunikationskanal bei der Leitstelle. Dort wird geprüft, ob die Lieferung erwartet wird und welchem Tor oder Entladebereich sie zugeordnet ist.

Nach erfolgreicher Prüfung wird dem Fahrer die Einfahrt freigegeben. Anschließend erfolgt die Steuerung auf den richtigen Entladeplatz. Nach Abschluss der Lieferung wird der Vorgang dokumentiert und der Lkw meldet sich wieder ab oder verlässt das Gelände.

Ablauf

Steuerung der Lkw‑Ankunft am Standort

1. Vorankündigung der Lieferung

Ein Spediteur oder Disponent kündigt die Lieferung vorab an.

Typische Informationen:

  • Lieferant/Spedition
  • Kennung der Lieferung
  • geplanter Anlieferzeitpunkt
  • Werk oder Standort
  • Zielbereich/Entladestelle
  • Art der Ware

Diese Vorankündigung dient als Grundlage für die spätere Identifikation bei Ankunft des Lkw.

Der Lkw fährt zum Werk oder Logistikstandort.

Die tatsächliche Ankunft kann:

  • am selben Tag
  • innerhalb eines gebuchten Zeitfensters
  • oder ein bis zwei Tage nach der Vorankündigung erfolgen.

Der Fahrer erreicht das Werkstor oder den Zufahrtsbereich.

Dort meldet er sich über den vorgesehenen Kommunikationsweg, typischerweise:

  • per Telefonanruf an die Standortnummer
  • über eine Leitstelle
  • oder über einen Gate-Agent.

Der Fahrer nennt dem Gate-Agenten die relevanten Informationen, zum Beispiel:

  • Spedition
  • Liefernummer
  • Referenznummer
  • Zielbereich im Werk
  • Kennzeichen des Fahrzeugs

Der Agent prüft im System, ob die Lieferung angekündigt wurde und ob sie aktuell angenommen werden kann.

Die Leitstelle oder der Gate-Agent prüft:

  • ob die Anlieferung erwartet wird
  • ob das richtige Zeitfenster vorliegt
  • welches Tor oder welcher Entladebereich zuständig ist
  • ob Sicherheits- oder Zufahrtsbedingungen erfüllt sind

Wenn alles korrekt ist, wird das entsprechende Tor freigegeben oder die Einfahrt genehmigt.

Nach der Freigabe erhält der Fahrer die Anweisung:

  • welches Tor anzufahren ist
  • welcher Wareneingang zuständig ist
  • wo gegebenenfalls zu warten ist

Damit wird sichergestellt, dass der Lkw direkt an den richtigen Ort geleitet wird.

Der Lkw fährt auf das Gelände und begibt sich zum zugewiesenen Bereich.

Dort erfolgt:

  • Anmeldung beim Wareneingang
  • Entladung der Ware
  • Prüfung der Lieferung
  • Dokumentation des Wareneingangs

Nach der Entladung wird der Vorgang abgeschlossen.

Optional werden dokumentiert:

  • tatsächliche Ankunftszeit
  • Wartezeit
  • Freigabezeit
  • Entladebeginn und Entladeende
  • Abfahrtszeit

Der Lkw verlässt danach das Gelände.

Lösung

Contact Center, Microsoft Teams & CRM kombiniert

Moderne Kommunikationsplattformen verbinden Telefonie, Serviceprozesse und Systemintegration, sodass Prozesse wie Lkw-Anlieferung und Torfreigabe effizient gesteuert werden können.

Herausforderungen

Unklare Ankunftszeiten & komplexe Werkslogistik

Fehlende zentrale Kontaktdaten
Wenn Fahrer oder Disponenten nicht in einem zentralen System gepflegt sind, ist eine automatische Identifikation schwierig.

Ungeplante oder verspätete Ankünfte
Lkw treffen nicht immer exakt im vorgesehenen Zeitfenster ein. Das kann zu Rückfragen, Wartezeiten und Abstimmungsaufwand führen.

Medienbrüche
Wenn Vorankündigung, Anrufannahme, Torfreigabe und Wareneingang in getrennten Systemen oder manuell erfolgen, steigt der Koordinationsaufwand.

Sicherheitsanforderungen
Nicht jeder LKW darf ohne Prüfung auf das Gelände. Zugangskontrolle und Nachvollziehbarkeit sind entscheidend.

Ausbaustufen

Skalierbare Schritte zur digitalen Prozessreife

Automatische Anruferkennung
Wenn Fahrerdaten zentral gepflegt sind, kann die Telefonnummer automatisch einem Fahrer oder einer Spedition zugeordnet werden.

Integration von Zeitfensterbuchung
Lieferungen können festen Slots zugeordnet werden, um Verkehrsaufkommen und Wartezeiten zu reduzieren.

Verbindung mit Yard Management
Nach der Einfahrt wird der Lkw nicht nur zum Tor, sondern gezielt zu Rampe, Stellfläche oder Wartezone gesteuert.

Automatisierte Dokumentation
Anrufe, Freigaben und Ankunftszeiten werden automatisch im Prozess protokolliert.

Digitale Fahrerkommunikation
Ergänzend zum Telefon können SMS, App oder Self-Service-Terminals eingesetzt werden.

Weitere Use Cases

Pfalzcloud-Blog

Ausführliche Artikel und Tutorials zum Contact Center, Teams Telefonie und digitalen Transformation. Jede Woche neu bei uns im Blog. 

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