Das Ende der Voice-enabled channels
Microsoft stellt die Teams Voice-enabled channels am 30. Juni 2025 ein. Seit 2021 ermöglicht diese Funktion, eine Call Queue mit einem Teams-Kanal zu verbinden, also Call Queues direkt in Teams-Kanälen einzurichten. Doch diese Ära endet Mitte des Jahres. Dieser Leitfaden zeigt Ihnen die Auswirkungen dieser Veränderung und wie Sie die beste Alternative für Ihr Unternehmen finden.
Queues-App ersetzt Voice-enabled Channels
Microsoft Teams stellt zum 30. Juni 2025 die Funktion Voice-enable channels ein. Das Video zeigt die Funktion, die eine Call Queue mit einem Teams-Kanal in Microsoft Teams verknüpft, wodurch Agenten innerhalb des Kanals zusammenarbeiten, Informationen austauschen und gemeinsam Kundenanfragen bearbeiten konnten. Das klingt wenig aufregend, erleichtert jedoch das Arbeiten ungemein! Doch jetzt wird die Funktion ausrangiert.
Seit 2024 gibt es die Queues-App von Microsoft. Sie ist eine Komponente der neuen AddOn-Lizenz Teams Premium. Microsoft reagiert auf veränderte Marktanforderungen und setzt auf die Queues-App mit erweiterten Funktionen. Ziel ist es mit der Queues-App eine verbesserte Nutzererfahrung zu schaffen. Unternehmen müssen jedoch zusätzliche Kosten für Teams Premium und Teams Telefonie Lizenzen einplanen. Die Abschaffung der Voice-enabled channels stieß auf gemischte Reaktionen. Viele Nutzer empfinden die Veränderung als kostspielig und zeitaufwendig. Besonders in Kombination mit der Preiserhöhung für Teams Telefonie-Lizenzen wird der Umstellungsaufwand als Belastung wahrgenommen. Hinzu kommt, dass wichtige Funktionen entfallen. Mit dem Ende von Voice-enable channels enden verschiedene Funktionen, die Unternehmen über andere Wege umsetzen müssen.
Verwaltung der Call Queue Mitglieder: Über das VEC waren alle Teams Mitglieder auch Agenten der verbundenen Call Queues und konnten sich in den Call Queue eintragen oder austragen. Es entfällt die Möglichkeit direkt innerhalb eines Kanals Anrufe zu verwalten und die Verfügbarkeit von Agenten einzusehen. Das Ein- und Austragen, also die detaillierte Ansicht des An- und Abmeldestatus von Anrufwarteschlangenmitgliedern wird nur noch über die Queues-App oder alternative Drittanbieter-Lösungen wie eine Contact-Center-Software verfügbar sein.
Die Anrufe-Karteikarte im Kanal entfällt. Welche Anrufe, wann stattgefunden haben, werden zwar weiterhin gespeichert, der Zugang erfolgt aber nicht mehr über die Anrufe-Karteikarte im Kanal.
Voice-enabled channels ersetzen
Um Störungen und Verzögerungen zu vermeiden, ist eine frühzeitige Planung entscheidend. Mit erscheinen dieses Artikels haben Unternehmen nur noch fünf Monate, um eine Alternative zu finden. Da heißt es schnell handeln. Für Unternehmen gibt es zwei Optionen zu handeln:
Option 1: Migration zur Microsoft Queues-App
Sie migrieren Ihre Prozesse in die Queues-App von Microsoft Teams. Die Queues-App bietet die Verwaltung von Call Queues direkt in Microsoft Teams. Aber: Für die Lösung mit der Queues-App benötigen Sie sowohl eine Teams Premium- als auch eine Teams Telefonie-Lizenz. Und das kann teuer werden. Wir haben Ihnen einen Beitrag verfasst, was die Kosten für die Queues-App betrifft ink. einem Rechenbeispiel: Microsoft Queues-App: Kosten & Kostenoptimierung.
Option 2: Wechsel zur Omnichannel-Lösung
Eine andere Möglichkeit, die Microsoft Teams Queues-App und die hohen Kosten der Premium-Lizenz zu umgehen, ist die Migration zu einer Contact-Center-Software, die direkt in Microsoft Teams integriert werden kann. Das Contact Center von ROGER365.io bietet viele Funktionen rund um die Anrufverwaltung, aber auch weitere Features, die Ihr Unternehmen zukunftssicher machen (Chatbot, Künstliche Intelligenz, WhatsApp-Integration; CRM-, ERP-Integration und Anbindung diverse Systeme über die Power App). Alle Funktionen im Überblick finden Sie hier: Contact-Center-Funktionen erklärt.
- Nahtlose Integration in Microsoft Teams für einheitliche Kommunikation
- Erweiterte Call-Management-Funktionen für höhere Effizienz
- Anpassbare Workflows für spezifische Unternehmensbedürfnisse
- Detaillierte Reporting-Tools für datenbasierte Optimierung Ihres Kundenservices
Warum handeln wichtig ist
Nach dem 30. Juni 2025 können Agenten zwar weiterhin Call Queues beitreten, jedoch nur noch eingeschränkt Informationen über ihre Verfügbarkeit teilen. Dies kann den Kundenservice erheblich beeinträchtigen. Um einen reibungslosen Übergang sicherzustellen, sollten Sie frühzeitig mit der Planung beginnen und eine geeignete Lösung implementieren. Wir wissen, dass der Wechsel zu einer neuen Lösung Herausforderungen mit sich bringt. Deshalb stehen wir Ihnen zur Seite. Vereinbaren Sie eine unverbindliche Demo zum Contact Center und dessen Funktionen, die nahtlos an die bisherigen Voice-enabled channels anknüpfen. Häufig ist so eine Lösung auch noch preisgünstiger als die Teams-Premium-Lizenz und bietet mehr Funktionen.
Planen Sie Ihren Wechsel
Microsoft wird Teams Voice-enabled channels abschalten. Da kommen wir nicht drum herum. Unabhängig davon, ob Sie sich für die Microsoft Queues-App oder eine Drittanbieterlösung wie das Contact Center von ROGER365.io entscheiden – wichtig ist, dass Sie jetzt aktiv werden. Und wir bieten Ihnen einen klaren Migrationspfad, damit Ihr Unternehmen ohne Unterbrechung weiterarbeiten kann.
Wir empfehlen unseren Leitfaden zur Teams Queues-App: Vergleich Queues-App von Teams mit dem Contact Center von ROGER365.io. Im folgenden eine Übersicht der wichtigsten Funktionen im Vergleich:
| Funktion | Voice-enabled channels | Queues-App | Contact Center von Roger365.io |
| Call Queues | Ja | Ja | Ja |
| Agenten-Kollaboration | Begrenzt | Begrenzt | Erweitert |
| Reportings und Analysen | Begrenzt | Begrenzt | Erweitert inkl. PowerBI |
| Integration mit Drittanbieter Systemen (CRM/ERP/Ticketing-Tools) | Begrenzt | Begrenzt | Umfassend mit Agent Assist und mit der Power App von Microsoft |
| in Teams integriert | Ja | Ja | Ja |
| No-Code Workflow Editor | Nein | Nein | Ja |
| Attendant Console | Nein | Nein | Ja |
| Rollenbasierte Zugriffskontrolle (Role-based Access Control; RBAC) | Nein | Nein | Ja |
Foto von Etienne Girardet auf Unsplash
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