Fehler identifizieren in erweiterten Log Messages
Wer täglich mit Integrationen, Callflows oder Automatisierungen in Microsoft Teams arbeitet, weiß: Die Kontrolle von Log Messages ist oft alles andere als einfach. Gerade in Microsoft Teams-Umgebungen ist die Log-Analyse meist komplex und zeitaufwendig. Die erweiterte Log Message-Funktion in ROGER365.io vereinfacht die Identifikation von Fehlern und Analyse der Logs.
Das Problem: Auf der Suche nach dem Fehler
Teams generiert Protokolldateien, die Entwickler, IT-Support oder Microsoft zur Diagnose von Problemen verwenden. Fehlerquellen sind oft über verschiedene Systeme verteilt, die Zusammenhänge zwischen Callflows, API-Events und Benutzeraktionen schwer zu erkennen. Schnell verbringen Admins Stunden mit der Suche nach den Ursachen, scrollen durch unzählige Einträge und versuchen, aus rohen Daten sinnvolle Informationen zu gewinnen. Selbst erfahrene Administratoren stoßen dabei an Grenzen – besonders, wenn Zeitdruck herrscht.
Die Lösung: erweitertes Logging
Mit der erweiterten Log Message-Funktion in ROGER365.io (Release Note 2025.43.1880) wird dieser Prozess deutlich einfacher. Im Admin Center unter „Logging“ können Admins Systemprobleme mittels detaillierter Protokolle effektiv beheben. Sie können Änderungen nachverfolgen, die durch automatisierte Prozesse (z. B. Benutzersynchronisierung) vorgenommen wurden. Die Protokollierungen werden nach Schweregrad klassifiziert. Jeder Schweregrad wird wiederum kategorisiert (z. B. nach Contact Center, CRM, AI Flow etc.).
Das aktualisierte Logging-Modul zeigt verschiedene Tabs:
- Raw Log (Übersicht der Nachrichten)
- Call Info (Übersicht der Anrufdetails)
- Execution Steps (Anrufer-Journey durch Callflow – markiert den Fehler)
- Participants (Teilnehmer des Anrufs falls vorhanden)
- Reservations (Anfragen durch die Warteschlange)
- Stream Changes (Änderungen in Audio-Stream)
Ein Beispiel: Im Screenshot sehen Sie die Benutzeroberfläche im Contact Center (Admin-Ansicht). Unter dem Reiter „Logging“ werden die Log Messages angezeigt. In diesem Beispiel schlägt ein Call-Transfer fehl und liefert den Fehlercode 503 – Service unavailable.

Bisher bedeutete das: zeitraubende Recherche in mehreren Systemen. Jetzt genügt ein Blick in den Log-Dialog. Dort sind alle relevanten Daten zentral abrufbar: von der ursprünglichen API-Antwort bis hin zu den einzelnen Prozessschritten.
Was macht das erweiterte Logging?
Die erweiterte Logging ist mehr als nur ein technisches Update. Diese Funktion bzw. Erweiterung bringt Ordnung in komplexe Log-Strukturen, reduziert Suchzeiten und hilft, Bugs schnell zu fixen.
Durch die neue Struktur können Teams:
- Fehler gezielter und schneller eingrenzen,
- komplette Abläufe Schritt für Schritt nachvollziehen,
- und mit kontextbezogenen Zusatzinfos (z. B. Teilnehmer oder Reservierungen) fundierte Entscheidungen treffen.
Das spart wertvolle Zeit, reduziert die Fehlersuche auf ein Minimum und sorgt dafür, dass Support- und Entwicklungsteams effektiver zusammenarbeiten.
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