Projekte erfolgreich umsetzen
IT-Projekte sind komplex, dauern min. 3 bis 6 Monate und „kosten“ viel interne und externe Ressourcen. Der verheißungsvolle Einsatz, die Optimierung und Verbesserung durch die neue Software, steigern die Erwartung der User und des Unternehmens. Diese Erwartungen werden aber, wie es die „Latest Enterprise Ressource Planning (ERP) Insights“ von Gartner berichtet, oft herbe enttäuscht. Viele Softwareprojekte (z. B. ERP-/CRM) überschreiten Zeit- und Budgetgrenzen und liefern zusätzlich noch nicht mal das gewünschte Ergebnis. Doch warum scheitern Software-Projekte überhaupt und was kann man dagegen unternehmen?
Was bedeutet scheitern?
Zunächst einmal sollte man die Zahl von 75 % nicht als festgelegte Größe betrachten. Je nach Quelle schwankt dieser Wert, aber selbst wenn „nur“ die Hälfte aller Projekte scheitert, ist das immer noch alarmierend. Das grundlegende Problem, dass ein großer Prozentsatz von IT-Projekten scheitert, ist die Annahme, dass Software und/oder die IT Allheilsbringer sind. Was meine ich damit? Software wird mit der Annahme eingeführt, dass die neue, moderne, state-of-the-art Software auch neue, moderne, state-of-the-art Prozesse mit sich bringt, die zu einem besseren Ergebnis führen. Dabei scheitern viele Projekte bereits bei der Vorbereitung: Prozesse werden nicht definiert, Prozesse werden nicht verstanden oder erst gar nicht gekannt. IT-Projekte scheitern gut und gerne an klassischen Fehlern im Projektmanagement und bei der Planung von Teamzusammensetzung, Arbeitspaketen, Zeitplan etc. – nicht so sehr an der Technologie selbst.
Technologie und Architektur oft nicht das Problem
Unternehmen und Teams investieren viel Zeit in die Auswahl der richtigen Technologien und Architekturen. Wochenlange Diskussionen darüber, ob .NET oder Go besser sei oder ob eine SQL- oder NoSQL-Datenbank geeigneter ist, gehören zum Alltag. Diese Entscheidungen werden in der Regel sorgfältig getroffen, was zeigt, dass die Technologieauswahl selten der Grund für das Scheitern ist.
Entwicklungsprozess und Fachkenntnis als Knackpunkte
Viele Teams arbeiten nach agilen Methoden wie Scrum, doch auch das scheint nicht das größte Hindernis zu sein. Das Hauptproblem liegt vielmehr in der mangelnden Fachkenntnis. Oft verstehen die Teams nicht genau, was das eigentliche Problem des Kunden ist, das sie lösen sollen. Es fehlt ein klares Verständnis der Geschäftsprozesse und Anforderungen. Dadurch entstehen Missverständnisse, und die entwickelte Software erfüllt am Ende nicht die Bedürfnisse der Nutzer (siehe dazu: Anforderungsmanagement).
Die Rolle der Kommunikation: Der Pfalzcloud-Ansatz
Hier kommt Pfalzcloud ins Spiel. Wir sind spezialisiert darauf, die Kommunikation in Unternehmen zu optimieren, und das ist auch in der Softwareentwicklung entscheidend. Eine klare und effektive Kommunikation zwischen Entwicklern, Fachabteilungen und Kunden ist der Schlüssel. So wissen alle Beteiligten um Ziele und Anforderungen. Bei Pfalzcloud wissen wir, wie wichtig es ist, dass nicht nur die technischen, sondern auch die fachlichen Aspekte eines Projekts von Anfang an klar sind. Und in einem Softwareprojekt gibt es viele Aspekte:
- Festlegung der Projektziele in Einklang mit der Unternehmensstrategie
- Projektteam: IT, Fachabteilung/“End-User“, Geschäftsführung/Top-Management
- Analyse der Ist-Situation inkl. aller Prozesse, schafft Grundlage für Verbesserung und dienst als Nachweis
- Identifikation von Optimierungspotentialen durch die Software
- Entwicklung von Soll-Prozessen über Optimierungspotentiale für neue, optimierte Prozesse
- Auswahl der IT-Lösung nach den entwickelten Anforderungen
- Planung der Implementierung
- Kontinuierliches Projektmanagement, Controlling/Monitoring (auf Basis der Ist-Analyse)
Lösungsansatz: Mehr Fokus auf Fachlichkeit und Kommunikation
Um Softwareprojekte erfolgreicher zu machen, muss nicht nur die Technologie stimmen, sondern vor allem auch die Kommunikation über alle Schritte hinweg. Entwickler müssen die Fachlichkeit der Geschäftsprozesse verstehen, um wirklich passende Lösungen zu entwickeln. Pfalzcloud hilft dabei, diese Kommunikation effizient zu gestalten, sei es zwischen Teams, Abteilungen (abteilungsübergreifend) oder mit externen Partnern.
Prozesse und Kommunikation im Fokus
Wenn 75 % der IT-Projekte scheitern, machen 25 % Hoffnung. Dass in Zukunft mehr als ein Viertel der Softwareprojekte erfolgreich umgesetzt werden, sollte sich die Softwareentwicklung weniger auf die reine Datenverwaltung konzentrieren, sondern mehr auf die Geschäftsprozesse, die abgebildet werden sollen. Hierbei spielt eine klare Kommunikation eine zentrale Rolle, um Missverständnisse zu vermeiden. Pfalzcloud sorgt dafür, dass diese Kommunikation in Ihrem Unternehmen reibungslos funktioniert und unterstützt Sie dabei, Ihre Softwareprojekte gezielt zum Erfolg zu führen.
Damit Ihr IT-Projekt zu den 25 % erfolgreicher Softwareeinführungen gehört, nutzen wir den Proof of Concept (POC). Lesen Sie mehr zu unserer Arbeitsweise und wie die Testfahrt für Ihre Software die Implementation und Akzeptanz im Unternehmen erleichtert. Denn neben der sorgfältigen Auswahl der Software und des Umsetzungspartners, ist die User-Akzeptanz ein wichtiger Punkt, der oft vergessen wird. User müssen von den Vorteilen der neuen Software überzeugt sein und diese nicht als Zwang oder „Verordnung von oben“ erfahren. Gleichzeitig muss das Top-Management involviert sein. Viele Entscheidungen, die getroffen werden – besonders, wenn es um die Prozessoptimierung geht, bedürfen der Unterstützung und Freigabe des Top-Managements. Eine Softwareeinführung ist nie und sollte nie nur ein Thema der IT sein. Die IT steht nicht allein, sondern ist eine Fachabteilung, die mit anderen Fachabteilungen, dem Top-Management und den Usern zusammenarbeitet.
Foto von Markus Spiske auf Unsplash
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